Geographie
1187 ha Fläche
Höchster Punkt: 1315 m.ü.M. (Regulastein)
Tiefster Punkt: 530 m.ü.M. (Schönenbach)
Beschreibung
Die älteste Urkunde unserer Ortsgemeinde ist ein Siegelbrief vom Jahre 1448.
Gommiswald gehörte ursprünglich zu Benken. Als der Hof Benken im 11. Jahrhundert dem Damenstift Schänis geschenkt wurde, gelangte auch Gommiswald in kirchlicher Beziehung unter dieses Kloster.
Von 1469 - 1798 stand Gommiswald als einer der sieben Tagwen der Landvogtei Uznach unter der gemeinsamen Herrschaft der Stände Schwyz und Glarus. 1803 wurde Gommiswald im neu konstituierten Kanton St. Gallen eine selbständige Gemeinde, der bis 1807 auch Ernetschwil angegliedert war. Bis 1913 trug das Dorf den Namen Gauen, während die gesamte Gemeinde als Gommiswald bezeichnet wurde.
Wappen
In der Zeit der Glaubensspaltung schafften die Bewohner des Gasterlandes ihre Bilder, Reliquien und Altäre aus ihren Kirchen, warfen sie auf einen Haufen zusammen und verbrannten sie. Bei einem solchen Bildersturm in Kaltbrunn gelang es einigen beherzten Gauchnern, zwei bereits angebrannte Arme mit erhobenen Schwörfingern aus dem Haufen zu reissen und nach Gommiswald zu bringen. In diese Arme wurden später Reliquien gelegt und dieselben auf den Altären der Kirche zur Verehrung ausgestellt.
Von da an führte Gauen in seinem Wappen und auf seiner Ehrenfahne diese schwarzen Arme mit einem weissen Kreuzchen in der Hand im roten Felde. Diese beiden Arme befinden sich noch im Besitze der Pfarrgemeinde, doch wurden sie früher der Reliquien beraubt.
Blasionierung seit 1938: in Rot goldene Schwurhand, aus schwarzem Ärmel mit silbernen Kreuzchen wachsend.
Gemeindeverwaltung |
Gemeindeverwaltung Gommiswald Rietwiesstrasse 2 8737 Gommiswald Tel. 055 285 14 00 Fax 055 285 14 09 / Webseite |
| Öffnungszeiten |
| Montag | 08.00 - 11.30 / 14.00 - 18.00 Uhr |
| Dienstag - Freitag | 08.00 - 11.30 / 14.00 - 16.45 Uhr |
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Stand 31. Dezember 2010