Geographie
1235 ha Fläche
413 Meter über Meer
Beschreibung
Küsnacht ZH, häufig auch Küsnacht am Zürichsee genannt, liegt an der so genannten Goldküste am unteren rechten Zürichseeufer im Bezirk Meilen im Kanton Zürich.
Die ersten Besiedlungsspuren auf Küsnachter Boden stammen von Seeufersiedlungen aus der Jungsteinzeit (4500 bis 2300 v. Chr.) und wurden im Heslibacher «Hörnli» gefunden. Am Wulphügel, im Küsnachter Tobel, entdeckte man Überreste aus der späteren Bronzezeit (2300 bis 800 v. Chr.).
Mit dem Bau der Seestrasse und der rechtsufrigen Eisenbahnlinie im 19. Jahrhundert begann eine unaufhaltsame Entwicklung: Aus Küsnacht, der einst grössten Rebbaugemeinde des Kantons Zürich, entstand die wohlhabende Vorortsgemeinde der Stadt Zürich, wie wir sie heute kennen.
Wappen
Das Gemeindewappen von Küsnacht ZH bildet ein über das Eck gestelltes, quadratisches, goldenes Kissen auf rotem Grund und stammt vermutlich von der Gemeinde Küssnacht am Rigi, mit der Küsnacht ZH Adelsbeziehungen pflegte und die über ein ähnliches Wappen verfügt.
Gleichzeitig soll das Wappen vermutlich auch auf das Klangbild von "Chüssi" (Kissen auf Schweizerdeutsch) im Ortsnamen verweisen.
Spezielles
Berühmte Einwohner von Küsnacht waren unter anderem Thomas Mann und Carl Gustav Jung.
Sehenswürdigkeiten sind das Wehrmännerdenkmal im Ortsteil Forch, das Küsnachter Tobel mit der Drachenhöhle, dem Findling Alexanderstein und der spätmittelalterlichen Burgruine Wulp, der Rumensee und der Schübelweiher sowie das Carl Gustav Jung-Institut am Zürichseeufer.
Gemeindeverwaltung |
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08.00 - 11.30 / 13.30 - 18.00 Uhr |
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Stand 31. Dezember 2010