Geographie
478 ha Fläche
419 Meter über Meer
18 km Luftdistanz vom Dorfzentrum bis Zürich
Beschreibung
Zu Beginn noch Fischer-, Bauern- und Rebbauerndorf, hält um die Wende zum 19. Jahrhundert die Industrialisierung Einzug in Männedorf, die nebst der Landwirtschaft und dem Gewerbe stets ein wichtiges Standbein des Ortes bleiben wird. Männedorf positioniert sich just in
diesem Zeitraum als eine sozial verantwortungsvolle Gemeinde mit einer starken Anziehungskraft für soziale und kirchliche Einrichtungen sowie für verschiedene Bildungsinstitute. In diesem Zeitraum tauchen auch immer mehr Vereine auf, die wesentliche Aspekte Männedorfs noch heute prägen.
Um die Wende zum 20. Jahrhundert verbessert sich die verkehrstechnische Einbindung der Gemeinde - durch die Eröffnung der rechtsufrigen Eisenbahn. Männedorf rückt damit etwas näher an Zürich heran. Die räumliche Distanz ist jedoch gross genug, so dass der Sog
der Hauptstadt nicht zu stark wird und Männedorf seine Eigenständigkeit bewahren kann.
Wappen
Das Männedorfer Gemeindewappen zeigt einen Fischotter, der einen blauen Fisch verschlingt, auf gelb-goldenem Grund. Das Wappen stammt ursprünglich von Eberhard von Ottikon,
der im 15. Jahrhundert als Obervogt von Männedorf amtete. Im Lauf der Geschichte zeigte das Wappen anstelle des Fischotters auch einen Biber, ein Eichhörnchen und einen Löwen, doch wurde dann 1930 das Original aus dem 15. Jahrhundert als offizielles Wappen bestimmt.
Gemeindeverwaltung |
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Stand 31. Dezember 2010